"Vernünftige Bewegung, gesunde Ernährung, fröhliche Gesellschaft und keinerlei Medizin."                                                        (A. T. Still)

*Osteopathie

 

 ist ein moderner Zeitgeist, ein sich rasch entwickelndes Gebiet der Medizin, das mittlerweile 130-jährige Geschichte des erfolgreichen Einsatzes in Nordamerika und Europa schreibt.

Basierend auf den wissenschaftlichen Grundlagen der Anatomie, Physiologie, Biomechanik (das Studium der Bewegung der Gelenke) und Reflexmechanismen des Nervensystems, bringt die Osteopathie unser Verständnis über den Körper auf eine neue Ebene.

 

Die Grundlage der wissenschaftlichen Ansätze in der Osteopathie sieht eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen vor. darunter fällt auch  das Verständnis für die Interaktion der verschiedenen internen Systeme.

 

 

Aus der Arbeit mit objektiven Daten & Synthesemethoden (Röntgen-, Ultraschall-, Blut -und Urinuntersuchungen, Doppler, CT und Kernspintomographie) und der wichtigen Information aus speziellen, manuellen Tests ist der Therapeut in der Lage festzustellen, wo der Ursprung der Krankheit liegt und an welcher Stelle des Körpers seine natürlichen Anpassungsmechanismen versagt haben.

 

 

* Die Osteopathie entstand vor über 130 Jahren in Amerika.

Andrew Taylor Still, ein Arzt, hat die Prinzipien der Osteopathie entdeckt und damit eine neue Medizin begründet. Seitdem hat sich die Osteopathie rasant weiterentwickelt und verzeichnet größte Zuwachsraten.

 

Ihr Ansatz: Leben zeigt sich in Form von Bewegung. Wo Bewegung verhindert wird, macht sich Krankheit breit.

 

 Auszüge aus: „Osteopathie. Sanftes Heilen mit den Händen“ von Ch. Newiger, © Trias Verlag, 2005

*www.osteokompass.de - Wegweiser für Osteopathen und Patienten - 22. April 2014

„Wenn du die physische Struktur gemäß ihrer Nachfrage wieder eingerichtet hast, vollbringt die Natur grundsätzlich den Rest.“ (A. T. Still.) 

 

 

*Die Osteopathie kann Bewegungseinschränkungen aufspüren und lösen. 

 

Die Osteopathie behandelt keine Krankheiten. Sie geht aber den Ursachen der Krankheiten auf den Grund. Sie »fragt nach«, warum eine Krankheit ausgebrochen ist und was den Organismus bisher daran gehindert hat zu gesunden. In der Regel ist eine Bewegungseinschränkung, eine Restriktion, Ursache der Krankheit. Diese Restriktion kann der Behandler aufspüren und behandeln. So kann er dem betroffenen Bereich wieder zu seiner natürlichen Bewegung verhelfen, zu seiner eigentlichen Funktion, und so dem Körper die Möglichkeit verschaffen, sich selbst zu heilen. Die Osteopathie regt die Selbstheilungskräfte des Patienten an, indem er die Widerstände löst, die der Heilung im Weg stehen.

 

Dabei ist jeder Mensch verschieden, in seiner Konstitution, seiner Psyche, seiner Lebensweise und seiner Krankheitsgeschichte. Will der Therapeut erfolgreich behandeln, muss er diese unterschiedlichen Aspekte berücksichtigen und den Patienten als Individuum - als ganzen Menschen betrachten. Patentrezepte gibt es in der Osteopathie nicht. Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Medizin.

Um seinen Befund zu erstellen und eine individuelle Behandlung durchführen zu können, benutzt der osteopathisch tätige Therapeut vorwiegend seine Hände. Sie sind seine Instrumente, feinfühlig und geschult, mit denen er Bewegungseinschränkungen aufspüren und lösen kann. Andere medizinische Instrumente werden in der modernen Osteopathie nicht gebraucht. Die Osteopathie ist damit eine sanfte Medizin.

 

 

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung (Osteopathie) selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. evidenzbasierten Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen. Die osteopathie als wort und damit zusammenhängende begriffe sollen nur der erklärung und deutlichkeit dienen, nicht aber in diesem zwecke der werbung oder übergeordnetheit anderen therapieverfahren gegenüber.

 

Auszüge aus: „Osteopathie. Sanftes Heilen mit den Händen“ von Ch. Newiger, © Trias Verlag, 2005

*www.osteokompass.de - Wegweiser für Osteopathen und Patienten - 22. April 2014


 

Wenn Sie sich bereits für eine osteopathische Behandlung entschieden haben, befolgen Sie bitte unsere Tipps für die Rezeptvergabe durch Ihren behandelnden Arzt:

 

 

Was brauchen Sie von Ihrem Arzt? 

  •  ein Privatrezept mit der Verordnung: Manuelle Therapie mit osteopathischen Techniken  oder Physiotherapie nach osteopathischem Konzept

  

Warum muss das so sein?

Die osteopathischen Leistungen können nur dann mehrwertsteuerfrei erbracht werden, wenn eine auf Osteopathie lautende (s. meine 2 Verordnungstipps oben) ärztliche Verordnung oder die Verordnung eines Heilpraktikers vorliegt.

 

Darüber bestimmt der Artikel 15 SGB V, welcher besagt: Ärztliche oder zahnärztliche Behandlung wird von Ärzten oder Zahnärzten erbracht, soweit nicht in Modellvorhaben nach § 63 Abs. 3 c etwas anderes bestimmt ist. Sind Hilfeleistungen anderer Personen erforderlich, dürfen diese nur erbracht werden, wenn sie vom Arzt (Zahnarzt) angefordert und von ihm verantwortet werden.

Hinweis in rechtlicher Lage

 

Mein Grundberuf ist Physiotherapeut - Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass der Patient eine Verordnung über Osteopathie auf einem Privatrezept benötigt (s. oben). 

 

Diesen wichtigen Hinweis erfordert § 1 Heilpraktikergesetz. Nach derzeitiger Rechtslage zählt die Osteopathie zur Heilkunde. Das selbstständige ausüben der Heilkunde dürfen nach deutschem Recht nur der Arzt und der Heilpraktiker.